Was ist die RSCDS?

Die Royal Scottish Country Dance Society (RSCDS) ist die Dachorganisation der Schottischtänzer. Ihr Sitz ist in Edinburgh.

Die Scottish Country Dance Society wurde am 26. September 1923 in Glasgow, gegründet, um den Fortbestand des schottischen Tanzens zu sichern. Der Zusatz »Royal« wurde der Society 1951 von König George VI. zugestanden. Ihre Majestät Königin Elisabeth II. wurde 1952 Schirmherrin.

Heute ist die RSCDS eine weltweite Organisation mit Tausenden von Mitgliedern, die häufig in sogenannten Branches, autonomen »lokalen Vereinigungen« sind. Branchdelegierte besuchen die Generalversammlung der Society, die traditionell jedes Jahr in einer anderen schottischen Stadt zusammentritt. Nur die Branchdelegierten nehmen an der Generalversammlung teil, der der Präsident vorsitzt. (Dies ist auch ein Grund für die Gründung einer Branch in Deutschland.)

Die von der RSCDS vorgenommene Arbeit ist bestimmt durch ihre Ziele:

Summer School 2005
Um dieses Ziel zu erreichen und um Tänzern zu erlauben, überall, wo sie sich gerade befinden, das Tanzen auszuüben, musste ein Maßstab an Standardisierung gefunden werden. Trotzdem war es nie die Absicht, eine rigide und unflexible Einheitlichkeit einzuführen.

Seit 1924 bietet die RSCDS ihren Mitgliedern, die erfolgreich einen Trainingskurs beenden, ein Lehrer-Zertifikat an, seit 1927 auch im Rahmen einer Sommer-Schule in St. Andrews. Sie bietet Unterrichtsklassen für alle Fähigkeitsgrade an und bringt, entsprechend des internationalen Charakters der Society, Tänzer aus allen Teilen der Welt zusammen.

(Auszug aus »The Manual of Scottish Country Dancing« der RSCDS übersetzt von Andrea Kaufmann)

(Foto: Summer School 2005, von Martina Müller-Franz)

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